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Argo Audi beim Debüt knapp am Podium vorbei |
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Geschrieben von: Harald Gallinnis
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Montag, 08. Juni 2009 um 20:51 Uhr |
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Beim dritten Wochenende des ADAC GT Masters in Hockenheim hat die im belgischen Malmedy stationierte deutsch-belgische Argo-Racing Mannschaft mit ihrem neuen Audi R8 LMS GT3 ein solides und viel versprechendes Debüt abgeliefert. In den beiden Qualifyings erzielten die beiden Piloten Kuba Giermaziak und Frank Kechele die Startplätze 5 und 4. In den beiden Rennen schrammte das junge deutsch-polnische Duo mit 2 vierten Plätzen jeweils knapp am Podium vorbei.
Während kleinere Elektronikprobleme die ersten Testeinsätze noch limitiert hatten, lief der neue Wagen am Rennwochenende endlich rund. Als jeweils 3.-bester von 5 startenden Audis präsentierte sich das Team in beiden Qualifyingsessions von Anfang an als wettbewerbsfähig. Ein Eindruck der sich im ersten Rennen mit dem vierten Platz bestätigte. Nur 0,7s trennten am Ende das Argo-Duo Kechele/Giermaziak von einem Podiumsplatz. Frank Kechele war zufrieden mit der Performance des Wagens – und erkannte gleich Verbesserungspotential. „Noch 2 Runden länger und dann hätten wir den dritt-plazierten Ford GT kriegen können. Wir müssen noch etwas am Auto arbeiten. Im Rennen heute war vor allem die Bremse noch ein Knackpunkt. Der Druck baute sich in der Regel erst sehr spät auf, so dass man nicht mehr so exakt die Bremspunkte legen konnte. Mal war man zu früh, mal zu spät. Das hat natürlich schon negativen Einfluß auf die Rundenzeiten gehabt. Positiv war dagegen der Reifenverschleiß, die Michelins waren auch am Ende noch gut beieinander. Auch der Luftdruck in den Reifen war heute wesentlich stabiler als wir es vom Gallardo kennen." Auch im 2. Rennen, das wesentlich turbulenter als der erste Lauf verlief hielt sich das junge Pilotenduo aus den meisten Schwerigkeiten heraus. Schon in der Startphase hatte Frank Kechele Glück. „In der Startrunde ist ein Ascari-Pilot in der Haarnadelkurve Amok gelaufen und hat einige Piloten abgräumt. Ich konnte gerade noch ausweichen und musste dabei den später drittplazierten Porsche vorbei lasssen. Ich bin dann in der Folge die schnellste Rennnrunde gefahren, doch dann fing es nach wenigen Runden an zu regnen und wir mussten zu einem ungeplanten Stopp hereinkommen. Beim Reifenwechsel haben wir 15s zusätzlich verloren da der Wagen zurückgeschoben werden musste. Die Positionsverluste haben wir bis zum regulären Stopp wieder aufgeholt. Ein Ausrutscher von Kuba auf der Outlap, wegen der wieder aufkommenden Bremsprobleme, kostete eine weitere Position, die wir aber bis zum Schluss wieder aufgeholt haben.“ Position 4 stand am Ende abermals zu Buche. Werner Schroeder, technischer Direktor des Teams, zeigte sich zufrieden. „Wir sind vom Tempo her bei der Musik gewesen. Zwar waren einige unserer Markenkollegen noch schneller aber zum Beispiel das Team Phoenix hatten wir an disem Wochenende schon im Griff. Wir müssen jetzt noch einige Details am Auto genauer verstehen, dann sollten wir auch an der Spitze ein Wörtchen mitreden können.“ Gespannt blickt man im Team daher auf die nächste Runde die am 4-5.Juli am Eurospeedway Lausitzring abgehalten wird. |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. Juni 2009 um 21:04 Uhr |
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Debüt des Audi R8 LMS in Hockenheim |
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Geschrieben von: Harald Gallinnis
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Freitag, 05. Juni 2009 um 03:29 Uhr |
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Nach 2 Übergangseinsätzen mit dem Lamborghini Gallardo wechselt die Argo-Racing-Mannschaft nun am kommenden Wochenende in Hockenheim das Arbeitsgerät. Ab sofort wird das im belgischen Malmedy stationierte Team einen Audi R8 LMS GT3 im ADAC-GT-Masters an den Start bringen. Bei ersten Tests in Spa und Salzburg konnte sich die Mannschaft und die beiden Piloten Kuba Giermaziak und Frank Kechele bereits mit dem neuen Boliden vertraut machen – wenn auch nicht im geplanten Umfang. Werner Schroeder – technische Direktor des Argo-Racing Teams – blickt gespannt auf das Renndebüt des neuen Einsatzgerätes in Hockenheim. „Wir haben zwar 2 Tests in Spa und am Salzburgring angesetzt, sind aber dort wegen der schlechten Wetterbedingungen nicht über Funktionstests herausgekommen. Kuba Giermaziak und Frank haben speziell in Salzburg kaum Runden am Stück drehen können. Hockenheim wird die erste Möglichkeit darstellen den Wagen im Renntempo bewegen zu können.“ Argo-Racing ist nach den Mannschaften von Phoenix Racing, dem Team Team Rosberg und Abt Sportsline das vierte Team das den Audi R8 LMS GT3 im ADAC-GT-Masters einsetzen wird. Das erste reine Kundensport-Modell von Audi-Sport hatte just bei der letzten Runde in Assen die ersten beiden Siege in der deutschen Top-GT-Meisterschaft eingefahren. Aufgrund des bisher gezeigten Speeds des jungen deutsch-polnischen Pilotenduos rechnet das Team damit, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase um die Spitzenpositionen mitkämpfen zu können. |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 05. Juni 2009 um 03:35 Uhr |
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Geschrieben von: Harald Gallinnis
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Mittwoch, 20. Mai 2009 um 15:44 Uhr |
 Ein viel versprechend beginnendes Wochenende im niederländischen Assen bei der 2. Runde des ADAC-GT-Masters endete für das Argo-Racing Team ernüchternd. Eingebremst von technischen Widrigkeiten am Lamborghini Gallardo des Teams bei dessen voraussichtlich letztem Einsatz gab es am Sonntag abend lediglich 1 Punkt für das Duo Kechele/Giermaziak zu bilanzieren. Beide Youngster erwarten nun für die nächste Runde in Hockenheim den Wechsel des Einsatzfahrzeuges. Nach den freien Trainings, die Frank Kechele wegen einer Studienprüfung Giermaziaks alleine absolvieren musste, peilte der Youngster nach eigener Angabe eine 1:39,5 als Qualifyingzeit an – eine Vorgabe die er dann am Folgetag auf die Zehntel Sekunde genau erfüllte und damit die Konkurrenz düpierte. Pole für Lauf 2 mit 0,763s Vorsprung auf Audi-Routinier Christian Abt! „Dabei war die Runde noch nicht perfekt. Ich bin einmal von einem Konkurrenten aufgehalten worden. Aber Werner (Schroeder) hat mir über Funk signalisiert das ich in der Folge nicht weiter zu pushen brauche.“ Teamkollege Kuba Giermaziak löste seinen Teil des Qualifyings angesichts des Erfahrungsrückstands auf der für ihn neuen Strecke passabel und erzielte mitt einer 1:42,218 Startplatz 7 für den ersten Lauf am Samstag. Dieser war leider recht schnell für das polnische Talent beendet. Nach nur einem Umlauf um die Strecke fehlte der Argo-Lambo im Feld. Eine gebrochene Antriebswelle warf Kuba Giermaziak aus dem Rennen. "Das ist mir zum Glück in einer langsamen Kurve passiert. Ich hatte plötzlich ein Übersteuern und als ich in den Spiegel schaute hing plötzlich das Rad heraus", so der Pole, der den Gallardo sofort abstellte. Leider hatte im Sonntagsrennen auch Frank Kechele kein Glück. Zwar präsentierte das Team ihm einen wieder fahrtauglichen Wagen, jedoch hatten einige Periphärieteile Schaden genommen die in der Eile der Zeit nicht wieder hergestellt werden konnten. So musste das Team ohne ABS und Traktionskontrolle auskommen. Dennoch wehrte sich Kechele 8 Runden lang an der Spitze des Feldes gegen Vortagessieger Abt der erst nach einer Viertelstunde die Führung übernehmen konnte. Das technische Handicap liess Kechele und Giermaziak mit stumpfen Waffen kämpfen. Mehr als Rang 8 war am Ende nicht drin. Assen markierte für das Team das letzte geplanten Rennen mit dem seit 2 ½ Jahren eingesetzten Lamborghini Gallardo. Verläuft alles nach Plan dann wird man schon in Hockenheim bei der nächsten Runde mit dem neuen Audi R8 Le Mans Serie GT3 antreten. Dieser erzielte in Assen die ersten beiden Siege im ADAC-GT Masters. |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 20. Mai 2009 um 15:55 Uhr |
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Geschrieben von: Harald Gallinnis
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Donnerstag, 07. Mai 2009 um 17:13 Uhr |
 Das kommende Rennwochende des ADAC-GT-Masters in Assen wird die Argo-Racing Mannschaft noch einmal mit ihrem Lamborghini Gallardo am Start sehen. Der technische Direktor des Teams, Werner Schroeder, hofft wie seine beiden Piloten Frank Kechele und Kuba Giermaziak (Foto), die beim Saisonauftakt vor 3 Wochen in der Motorsport Arena Oschersleben das erste Podium der Saison erzielen konnten, auf ein besseres Ergebnis als noch im letzten Jahr. „2008 mussten wir den Wagen nach einem schweren Unfall am Norisring komplett neu aufbauen. Dann haben wir uns bei schwierigen Wetterbedingungen noch mit der Reifenwahl vertan. Es war rückblickend nicht gerade eines unser Besten Rennen 2008, aber nun wissen wir dafür wie die Abstimmung zu erfolgen hat.“ Auch Frank Kechele richtet für das kommende Wochenende den Blick eher nach vorne als zurück: „Wir sollten an diesem Wochenende gut aufgestellt sein. Die Strecke liegt mit ihren schnellen Kurven dem Lamborghini sehr gut. Allerdings erwarte ich aus dem selben Grund, das auch speziell unsere Konkurrenten aus dem Audi-Lager hier bedeutend schwerer zu schlagen sein werden als noch in Oschersleben. Wir haben nach den letzten Tests 1-2 Kleinigkeiten am Wagen geändert die uns helfen werden. Zudem werde ich wohl den gesamten Freitag im freien Training auf dem Wagen sitzen, da Kuba wegen einer Prüfung erst am Samstag anreist. Wir werden auf jeden Fall wieder angreifen und versuchen erneut auf das Podium zu gelangen.“ Ein erneuter Erfolg wäre für das Team eine willkommene moralische Unterstützung, nachdem es in der vergangenen Woche eine traurige Nachricht zu vermelden gab: Am vergangenen Mittwoch verstarb Teamchef Günter Lambert nach kurzer, schwerer Krankheit. Mit ihm verlor die Mannschaft neben einem persönlichen Freund und Unterstützer einen Mann der gemeinsam mit seinem Bruder Herbert und Werner Schröder das Team Argo-Racing mit viel persönlichem Engagement aufbaute und zu einem der führenden Mannschaften im deutschen GT-Championat entwickelte. Unser Respekt & Mitgefühl gilt seinem Andenken sowie seiner Frau Monika, den Töchtern Andrea und Stefanie, Herbert und Erika sowie allen weiteren Angehörigen und Freunden. |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 07. Mai 2009 um 17:29 Uhr |
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Saisonauftakt in Oschersleben endet mit Podium |
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Geschrieben von: Harald Gallinnis
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Montag, 13. April 2009 um 15:47 Uhr |
 Beim 2. Lauf zum ADAC-GT-Masters konnte das Team von Argo-Racing mit dem 3. Platz das erste Podium der Saison erzielen. Kuba Giermaziak und Frank Kechele landeten am Ende auf dem Treppchen nachdem Frank Kechele von der Pole Position in den Lauf gestartet war. Bei bestem Bördewetter wurden die Boliden des ADAC-GT-Masters vor 13000 Zuschauern von ihren Teams in die Startaufstellung geschoben. Ganz vorne dabei: der Lamborghini Gallardo des Argo-Racing Teams in dem Frank Kechele am Vortag einen neuen Qualifyingrekord für die Oscherslebener Strecke von 1:28,366s aufgestellt hatte. Kechele konnte am Start die gesamten Konkurrenten hinter sich halten. Schnell entwickelte sich ein Duell mit dem Hauptkonkurrenten des Wochenendes, der Corvette der beiden Piloten Marc Hennerici und Luca Ludwig. Frank Kechele: „Mein Start war gut. Ich habe dann versucht die Corvette taktisch hinter mir zu halten, da ich merkte das diese auf den Geraden schneller war. Nach einigen Runden hatte ich mit einem schief stehenden Lenkrad und viel Untersteuern zu kämpfen. Beim Zweikampf haben die Reifen dann leider überhitzt.“ Erst in Runde 9 musste sich Kechele seinem Gegner Hennerici geschlagen geben. Der lobte nach dem Rennen ausdrücklich die Fairnis mit der der Kampf vom Argo-Racing-Piloten geführt worden war. „Das war Motorsport wie er sein soll: hart aber fair. Ich konnte mich darauf verlassen das wann immer ich neben Frank zog er zwar seine Position verteidigte, aber niemals unfair blockierte“.  Aufgrund nachlassender Reifenhaftung kam Kechele noch unter Druck des Ford GT von Walter Lechner Jr.. Bis zum Boxenstop konnte der Argo-Pilot den Ford hinter sich halten. Partner Kuba Giermaziak, der von einem Dutzend Mitglieder seines polnischen Fanclubs begleitet wurde, setzte sich nach dem Fahrerwechsel entgültig gegen den weiss-roten Ford-Boliden durch. An 4. Stelle liegend profitierte der junge Pole, der an diesem Wochenende den ersten Renneinsatz im GT3 absolvierte, von einem Fehler von Abt-Pilot Williams, der seinen neuen Audi R8 GT3 durch einen Unfall verlor. Hinter Hennerici/Ludwig in der Corvette und Vorjahreschampion Tim Bergmeister und Frank Schmickler im Porsche war der Weg frei für einen sicheren 3. Rang. In der Box wurden beide Fahrerkollegen vom Team und ihren Fans nach dem Rennen gefeiert. „Frank war beim Kampf am Limit unterwegs und hat beim Versuch die Führung gegen die Corvette zu verteidigen die Reifen hart ran nehmen müssen. Die Corvette war heute nicht zu halten. In Anbetracht dessen ist der 3. Platz ein gutes Ergebnis mit dem wir zufrieden sein können.“ fasste Werner Schröder, technischer Direktor des Teams, den Rennverlauf zusammen. |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 13. April 2009 um 16:07 Uhr |
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